Eigenheim energetisch saniert
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Anlageninbetriebnahme
Inbetriebnahme der fertigen... -
Röhrenkollektor
Die thermische Solaranlage ist mit... -
Sanierung
Das Zweifamilienhaus in einer Kleinstadt... -
Einbau
Einbringung des Eisspeichers mit einem... -
Einblick
Die PE-Rohre dienen als Wärmeübertrager... -
Hoch effizient und umweltschonend
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Anlagenschema
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Flüsterleise
Die Außeneinheit des „ThermSelect“...
Ein über 80 Jahre altes Zweifamilienhaus im Weserbergland sollte in den Bereichen Wärmedämmung, Fenster und Heizung saniert werden, um es fit für die Zukunft zu machen. Der Besitzer prüfte mehrere Varianten, um sich schlussendlich für eine Wärmepumpen-Hybridanlage mit Eisspeicher zu entscheiden.
Seit zehn Jahren trug sich Axel S. aus dem Weserbergland mit Modernisierungsgedanken für sein 1929 errichtetes Zweifamilienhaus mit einer Wohnfläche von 220 m2. „Ich will im Alter meine Heizkosten bezahlen können“, erläutert er dazu.
Umsetzung
Der zukünftige Wärmebedarf des Objektes wurde im Rahmen der Planung mit ca. 32 000 kWh pro Jahr ermittelt. Die bereits installierten Alu-Konvektoren sollten erhalten bleiben.
Darauf basierend installierte die Firma Schackert eine Wärmepumpen-Hybridanlage mit einer Nenn-Heizleistung von 16,85 kW (bei A7/W35 sowie quellenseitig 3 K und heizungsseitig 5 K Spreizung) in Split-Bauweise mit außen installiertem Verdampferteil und einem in den Erdboden vor dem Haus eingelassenen Eisspeicher mit einem Volumen von 12 m3. Damit wurde die Eisspeicher-Technik erstmals mit einer Hybrid-Wärmepumpe kombiniert. Darüber hinaus wurden ein 800 l-Solar-Pufferspeicher und eine 15 m2-Röhrenkollektor-Solarthermie-Anlage verbaut. Die Anlage ist auf eine Vorlauftemperatur von max. 55 °C bei -15 °C ausgelegt. Das Dach wurde mit Zwischensparren und einer 23 cm-Aufdachdämmung versehen; die Fenster werden noch schrittweise ersetzt.
„Die Kombination aus Eisspeicher und ‚ThermSelect‘ bietet einzigartige Vorteile: Durch die parallele Nutzung von Luft- und Eisspeicher-Wärme wird die Nutzungszeit des Eisspeichers mindestens verdoppelt. Anders als bei reinen Sole-Wärmepumpen wird daher kein energieintensiver Elektro-Heizstab benötigt, um bei einer vollständigen Entladung des Eisspeichers die Wärmeversorgung zu sichern. Und wir erzielen eine maximale Energieeffizienz, die von herkömmlichen Wärmepumpen nicht erreicht wird“, so Dipl.-Ing. Maik Zöhler, Produktmanager Wärmepumpen bei der MHG Heiztechnik GmbH.
Die Bilanz
Die Firma Schackert wurde im August 2011 mit der Installation beauftragt, die bis zur Inbetriebnahme etwa einen Monat dauerte. Das Gros der Zeit entfiel auf die Einbringung des Eisspeichers. Um die Hausbewohner in der Zwischenzeit mit Warmwasser zu versorgen, wurde nach dem Ausbau der veralteten Heizungsanlage übergangsweise ein Durchlauferhitzer installiert.
Markus Niedermayer,
MHG Heiztechnik GmbH,
Buchholz
„Für den Betrieb der Heizung prognostizieren wir Stromkosten von etwa 800 €/Jahr. Das bedeutet eine jährliche Heizkosteneinsparung von etwa 80 %, die zu einem wesentlichen Teil auf die neue Heizungsanlage zurückzuführen ist“, so Alexander Schackert. Auch die Wartungskosten sind um etwa ein Drittel günstiger als bei einer mit Gas oder Öl betriebenen Anlage.






