Dusch-WC

Eine saubere Sache (Mit PDF-Dateien zum Herunterladen)

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Geberit AquaClean – Das WC, das Sie mit Wasser reinigt

Trendwende im Bad – Warum WC Strom benötigen

Badkultur neu entdeckt – Steigender Wohlfühlfaktor dank Wasser

In vielen Kulturen traditionell selbstverständlich, in Deutschland erst jetzt ein Thema: der Trend weg vom Toilettenpapier hin zur Reinigung des Pos mit Wasser. Toiletten mit integrierter Duschfunktion sind die Antwort auf solche gestiegenen Bedürfnisse nach körperlicher Frische nach dem Toilettengang. Welche Planungsgrundlagen und bauliche Voraussetzungen beachtet werden müssen, wird im Folgenden aufgezeigt.

Komfort ist auch auf der Toilette gefragt, fand die GfK Nürnberg in einer repräsentativen Wohlfühl- und Hygienestudie heraus. Knapp neun von zehn Deutschen zwischen 35 und 55 halten ihn für wichtig, 37 % finden ihn sogar sehr wichtig. Gut zwei Drittel der Befragten könnten sich vorstellen, ihren Po nach dem Toilettengang mit Wasser zu reinigen und erachten ein WC mit automatischem Wasserstrahl als attraktive Lösung. Die Ansprüche an Toilettenhygiene steigen also. Zudem werden deutsche Badezimmer immer mehr zu Räumen, um auszuspannen und sich aus Hektik und Stress zurückzuziehen. Endkunden suchen Produkte, die ihnen diese kleinen Fluchten aus dem Alltag bieten. Die neue Toilettengeneration „Geberit AquaClean“ von Geberit (www.geberit.de) passt hierzu, bietet Wellness zu Hause, Tag für Tag.

 

Wasser und Strom –

bauliche Vorraussetzungen

Zum Betreiben eines „Geberit AquaClean“ wird ein Strom- und Trinkwasseranschluss benötigt. Der Wasseranschluss kann meist unproblematisch auch nachträglich realisiert werden – selbst bei bestehenden, verfliesten Bädern. Anders sieht es beim Stromanschluss aus, denn Steckdosen sind in vielen Bädern oder Gästetoiletten nicht direkt neben dem WC vorhanden. So sind individuelle Lösungen gefragt. In der VDI 6008 „Barrierefreie behindertengerechte Lebensräume“ wird ein Vorschlag für Bäder bezüglich der elektrischen Ausstattungen gemacht. Danach soll an allen Waschbecken unterhalb des Beckens und Toiletten eine Steckdose vorgesehen werden. Der benötigte Wasseranschluss ist meist einfach zu realisieren. Der Wasseranschluss kann entweder direkt im Spülkasten oder am Eckventil für die Waschtisch-Armatur erfolgen. In den Jahren 1991 bis 1996 wurde ein Leerrohr für den Wasseranschluss integriert, seit April 2008 ist dies zum Standard in allen Montagelementen für Wand-WC geworden.

 

Planungsgrundlagen

für Neubau und Renovation

Grundsätzlich gibt es für jede Bausituation eine passende Lösung. Bei der Badplanung im Neubau und bei der Renovation sollte zunächst geklärt werden, ob der Endkunde einen WC-Aufsatz oder eine Komplettanlage einbauen möchte. Je nachdem wie die Entscheidung ausfällt, ergeben sich unterschiedliche Maße für den Elektroanschluss. Des Weiteren ist die Ausführung des Spülkastens relevant, je nach Variante (Unterputz- oder Aufputz-Spülkasten) werden unterschiedliche Anschluss-Sets benötigt.

Wenn in der Planung noch nicht bekannt ist, für welches „Geberit Aqua­Clean“-Modell sich der Kunde entscheidet, dann ist es ratsam, den Stromanschluss an einem Geberit-Montagelement für Wand-WC sichtbar auf 30 cm zu installieren. Durch diese Steckdosenmontage können ein Aufsatz oder eine Komplettanlage problemlos nachgerüstet werden, allerdings bleibt die Steckdose bei der Installation einer Komplettanlage sichtbar.
Das Fazit moderner Badplanung: In jedem Bad sollte heute eine Wasseranschlussmöglichkeit links und ein Stromanschluss rechts am WC vorgesehen werden.

 

Planungshinweise zur VDE

Eine weitere Anforderung hinsichtlich der Steckdose ist die Einhaltung von Schutzmaßnahmen nach DIN VDE 0100-701. Die Geberit -Modelle entsprechen der Schutzart IPX4 und dürfen im Bereich 2 errichtet werden. Die dazugehörige Steckdose ist dann so anzuordnen, dass diese außerhalb des Bereiches 2 liegt. Das gilt jedoch nur bei Bade- oder Duschwannen, bei bodenebenen Duschen müssen die Steckdose sowie die Toilette außerhalb des Bereiches 1 liegen, da es hier keinen Bereich 2 gibt.

 

Die Auswahl des passenden WC

„Geberit AquaClean“-Komplettanlagen können nachträglich eingebaut oder herkömmliche Toiletten mit Aufsätzen nachgerüs­tet werden.

Die Aufsätze sind so konstruiert, dass diese auf die gängigsten WC-Keramiken passen, die mindestens 50 cm tief, nicht zu schmal und nicht eckig sind, eine flache bzw. ebene Auflagefläche haben und deren Befestigungslöcher für den WC-Sitz ein Maß von 13 bis 16,5 cm aufweisen. Keramiken mit Sacklöchern können über eine Adapterplatte ausgestattet werden. Zur sicheren Beratung des Kunden bei der Wahl einer WC-Keramik für einen Aufsatz helfen dem Installateur die von Geberit gelieferte Kompatibilitätsliste sowie eine Passschablone.
Komplettanlagen sind Toiletten, die aus einer WC-Keramik inkl. des dazugehörigen WC-Sitzes, Deckel mit Absenkautomatik bestehen sowie eine integrierte Warmwasser-Duschfunktion bieten. Je nach Modell sind sie zusätzlich mit Föhn, Geruchsabsaugung oder aufgesetztem Spülkasten ausgestattet. Ergänzend gibt es zahlreiche Zubehörteile, von der Opto-Fernbedienung bis zur Sitzfixierung ohne Deckel.

Jens Reubig,

Produktmanager Sanitärsysteme,

Geberit Vertriebs GmbH, Pfullendorf

Alle „Geberit AquaClean“ Modelle erfüllen die Anforderungen nach DIN EN 1717 sowie alle geforderten elektrotechnischen Normen. Sollte ein WC dennoch einmal beschädigt werden oder ausfallen, hilft ein deutschlandweiter Vor-Ort-Reparatur-Service. Die Garantiezeit beträgt für alle Modelle zwei Jahre. Darüber hinaus gilt in diesem Produktbereich eine zehnjährige Ersatzteilsicherheit.


Online-Plus

Auf der „Geberit AquaClean“-Homepage www.i-love-water.de finden sich die hochwertigen Werbe-Spots der Kampagne sowie ein „Making-of“ der Spots mit dem Starfotografen Michel Comte.                                                                                                                                                Weitere Informationen von Geberit finden Sie hier als PDF zum Download:

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