Mit der richtigen Einstellung
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Bild 1: Schnell und einfach
Mit modernen... -
Bild 2: Heizungsregelung der neuesten Generation
Le... -
Bild 3: übersichtliches Menü und großes Display
So... -
Bild 4: Anschaulich
Darstellung von Heiz- und... -
Bild 5: Beispielhaft
Schnellaufheizung durch... -
Bild 6: Ferienprogramm
Die Eingabe von An- und... -
Bild 7: Verschieben der Heizkennlinie
Absenkung... -
Bild 8: Im Blick
Heizkennlinie im Display einer... -
Bild 9: Neigung und Niveau
So wird die...
Der Einsatz eines modernen Brennwertkessels für Gas oder Öl ist eine wirksame und wirtschaftliche Maßnahme, um eine ältere Heizung sparsam zu machen. Doch auch in erneuerten Heizungsanlagen steckt oft noch Einsparpotential, das durch die Anpassung voreingestellter Parameter in der Regelung an die individuellen Verhältnisse des Anlagennutzers genutzt werden kann.
Für die schnelle
Inbetriebnahme
Jede vom Hersteller ausgelieferte Heizungsregelung wurde zuvor im Werk voreingestellt. So sind die wichtigsten Funktionen und Parameter für die am weitesten verbreiteten Anlagen bereits eingerichtet, wenn der Wärmeerzeuger installiert wird. Prinzipiell kann mit dieser Grundeinstellung eine Heizung betrieben werden. Allerdings kann eine Grundeinstellung niemals alle individuellen Besonderheiten, wie sie bei den verschiedenen Anlagenbetreibern und den zum Teil sehr unterschiedlichen Gebäuden anzutreffen sind, berücksichtigen. Bleibt es nach der Erstinbetriebnahme des Wärmeerzeugers bei den standardmäßigen Einstellungen, so funktioniert die Heizung oft nicht optimal.
Zukunftsweisende
Bedienkonzepte
Durch moderne Bedienkonzepte können sowohl Anlagenbetreiber – die in der Regel Laien sind – als auch Fachhandwerker die Regelungen besonders einfach bedienen bzw. einstellen. Große, beleuchtete Displays, die neben mehrzeiligen Klartextanzeigen auch Grafiken wie z. B. Heizkurven und Solarerträge anzeigen, sind dabei besonders hilfreich. Bei Bedarf können über eine Fragezeichentaste Erklärungen zu den verschiedenen Funktionen abgefragt werden. Alle Eingaben werden bei diesen Regelungen nur noch über wenige Bedienelemente vorgenommen. Besonders einfach ist dies mittels Bedienkreuz, wie es von Mobiltelefonen und TV-Fernbedienungen bekannt ist (Bild 2).
Darüber hinaus bieten die Heizungsregelungen auch die Möglichkeit, sie außerhalb des Gerätes an einer bequem erreichbaren Stelle in komfortabler Höhe an einer Wand anzubringen. Dies ist vor allem dann von Bedeutung, wenn der Wärmeerzeuger in engen Räumen oder Nischen aufgestellt wird, wo die Regelung nur schwer zugänglich ist.
Bewährtes beibehalten
Es gibt auch bei der neuen Generation von Heizungsregelungen mehrere Bedienebenen, um oberflächlichere Einstellungen (z. B. Warmwassertemperatur) von tiefgreifenderen (z. B. Änderung von Codieradressen) zu trennen. Die Serviceebenen für den Heizungsfachmann dienen der Anlagenparametrierung, ermöglichen umfangreiche Diagnosen sowie Aktorentests und bieten verschiedene Servicefunktionen (Befüllen, Entlüften usw.). Eine klare Strukturierung der Menüs sorgt auch in dieser Ebene für die einfache Inbetriebnahme, Einregulierung und Optimierung des Anlagenbetriebs. Alle wichtigen Angaben dazu werden im Klartext dargestellt.
Energiesparende Einstellungen
Eine einfach zu nutzende Einsparempfehlung bedeutet das dauerhafte Absenken der Raum-Solltemperatur (Bild 3). Bereits die Verringerung um 1 K kann die Energiekosten um ca. 6 % mindern. Wird die Raum-Solltemperatur in moderatem Maße verringert, beispielsweise von 21 auf 20 °C, so hat dies in der Regel keine Komforteinbußen zur Folge.
a) Abgesenkter Heizbetrieb
Eine der nächstliegenden Maßnahmen, Heizenergie zu sparen, besteht in der regelmäßigen Absenkung der Raumbeheizung, wenn keine Wärme bzw. nur eine Minimalbeheizung benötigt wird. Neben der genannten Sparfunktion, die betätigt wird, wenn kurzfristig eine reduzierte Beheizung gewünscht wird, kann auch ein immer wiederkehrender Absenkbetrieb einfach eingerichtet werden. Damit ist es gegenüber einem durchgehenden Heizbetrieb möglich, zum Beispiel in einem Einfamilienhaus Einsparungen von deutlich über 10 % zu erzielen.
b) Ferienprogramm
Mit einem Ferienprogramm lässt sich der abgesenkte Heizbetrieb auch für längere Zeiträume, z. B. für mehrere Tage aktivieren. Dazu werden nach dem Auswählen der entsprechenden Funktion lediglich der An- und Abreisetag eingegeben (Bild 6). Das Ferienprogramm heizt noch für den An- und Abreisetag nach den eingestellten Heizzeiten, während der Abwesenheit fährt die Anlage im energiesparenden abgesenkten Betrieb.
c) Abstimmung der Heizkennlinie
Regelungstechnisch betrachtet, entspricht der Absenkbetrieb einer Verschiebung der Heizkennlinie in Richtung geringerer Raum-Solltemperaturen (Bild 7).
Mit der Neigung der Heizkennlinie wird vorgegeben, wie stark sich die Vorlauftemperatur in Abhängigkeit von der Außentemperatur ändert (Bild 9). Die einzustellende Neigung hängt ab:
Mit einer Verschiebung des Niveaus wird die Heizkennlinie für alle Außentemperaturen um den gleichen Betrag erhöht bzw. verringert. Wird eine höhere Temperatur gewünscht, so ist das Niveau entsprechend zu erhöhen, bei einer niedrigeren Temperatur entsprechend abzusenken (Bild 9).
Grundsätzlich gilt:
Fazit
Zur richtigen Einstellung eines guten Betriebs sollte es gehören, bei der Erstinbetriebnahme die Regelung individuell zu parametrieren und seinen Kunden entsprechend in die Anlage einzuweisen.
Dipl.-Ing. (FH) Wolfgang Rogatty,
Allendorf
Die „Vitotronic“-Regelungen von Viessmann (www.viessmann.de) bieten eine „Plug and Work“-Funktion, die automatisch Sensoren und andere Anlagenkomponenten erkennt und so die Inbetriebnahme vereinfacht.






