Tipps und Tricks im Wärmepumpenmarkt (14)

Rentabilität von Wärmepumpen im unsanierten Altbau

CO2-Reduktion und Energieeffizienz sind nicht nur zu Beginn der Heizsaison ein wichtiges Thema – auch in Privathaushalten. Unter anderem dank neuer Energieeinspar- und Klimagesetze etablieren sich alternative Energiequellen wie Wärmepumpen mehr und mehr gegenüber herkömmlichen Heizsystemen. Jedoch stellten hohe Vorlauftemperaturen im nicht renovierten Altbau bislang eine Hürde für den Einsatz einer Wärmepumpe dar.

Zur langfristigen Steigerung der Energieeffizienz und CO2-Einsparung stehen Besitzer von Altbauten vor zwei Herausforderungen: eine adäquate Dämmung des Gebäudes und/oder der Umstieg auf regenerative Energiequellen zur Wärmeerzeugung. Während Dämmungsarbeiten am Haus allerdings meist mit hohem Aufwand und Kosten verbunden sind, ist der Austausch der alten Heizanlage eine kurzfristig umsetzbare und kostenverträgliche Lösung. Bei Außentemperaturen von bis zu -20 °C werden in der Praxis maximal 70 °C Vorlauftemperatur benötigt, um unsanierte Altbauwohnungen auf ein angenehmes Wärmeniveau zu bringen. Die hohen Vorlauftemperaturen waren für Wärmepumpen bislang ein kaum zu überwindendes Hindernis, da mit einstufigen Wärmepumpen nur maximal 65 °C Vorlauftemperatur bei sehr schlechten Arbeitszahlen zu erreichen sind. Diese Hürde lässt sich mit der „LuviType Plus“ von Daikin „Altherma“ (www.altherma.de) nehmen. Vorlauftemperaturen von bis zu 80 °C sind mit dieser Technologie auch im unsanierten Altbau eine energiesparende Alternative gegenüber herkömmlichen Heizungen.

Inwieweit hier Wärmepumpen mit Jahresarbeitszahlen (JAZ) von um 3,0 und darunter einen Beitrag zu Primärenergieeinsparungen im Vergleich zu Öl und Gas leisten, wird im Folgenden betrachtet:

Setzt man den Primärenergiebedarf einer Öl- oder Gasheizung zu 100 %, spart eine Wärmepumpe mit einer JAZ von 2,9 bereits 18 % gegenüber Öl oder Gas.

Die Jahresarbeitszahlen wurden für eine monovalente Betriebsweise bei der Auslegungstemperatur -14 °C mit dem Daikin „Altherma“-Simulationsprogramm berechnet.
Der CO2-Ausstoß lässt sich mit der Wärmepumpe bei einer JAZ von 2,96 bezogen auf Gas um 20 % und bezogen auf Öl sogar um 42 % reduzieren.

Zudem verringert der Einsatz von Wärmepumpen die Abhängigkeit von fossilen Energieträgern und

-importen. Dadurch sind Wärmepumpen die bisher einzigen Wärmeerzeuger, die immer ökologischer werden, da der Strom in den nächsten Jahren zunehmend umweltfreundlicher produziert wird. Eine Studie der TU München zeigt sogar, dass eine Wärmepumpe im Vergleich zu einem hocheffizienten Gas-Brennwertkessel ab einer JAZ von 2,2 Primärenergie bereits mit dem derzeitigen Strommix spart und bei einer JAZ von 4,5 weniger als die Hälfte verbraucht.

An einem Tag installiert, ist die Luft/Wasser-Wärmepumpe „LuviType Plus“ von Daikin „Altherma“ von Anfang an voll betriebsfähig und erreicht bei einer maximalen Vorlauftemperatur von 55 °C eine JAZ von knapp 3,0.

Die genauen Arbeitszahlen von Daikin „Altherma“-Wärmepumpen werden unter extremen klimatischen Bedingungen im Versuchslabor in Oostende, Belgien, ermittelt. Wie effektiv eine Wärmepumpe schließlich unter realen Bedingungen arbeitet, hängt jedoch auch von weiteren Faktoren ab. Dazu gehören eine fachlich-kompetente Beratung durch geschulte Heizungsinstallateure, die richtige Abstimmung und Einstellung der Luft/Wasser-Wärmepumpe auf den jeweiligen Haushalt und Heizbedarf sowie regelmäßige Wartungen. Aber auch die geographische Lage spielt eine Rolle. Eine Wärmepumpe, die in Alpennähe installiert wurde, wird aufgrund der extremeren Temperaturen im Winter eine niedrigere JAZ aufweisen als ein im Norden Deutschlands installiertes Gerät. Doch egal, wo sich ein Haus befindet, der Umstieg auf Luft/Wasser-Wärmepumpen zur Wärmeerzeugung ist in jedem Fall ein wichtiger erster Schritt in Richtung energieeffizientes Wohnen.

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