Sicher auf dem Dach
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Solar-Befestigungssystem „Zebra“
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Schritt 1
Die Position der Dachhaken laut... -
Schritt 2
Falls notwendig, den Dachziegel über dem... -
Schritt 3
Die Montageschiene für jede Modulreihe... -
Schritt 4
Um mehrere Montageschienen... -
Schritt 5
Zur Anpassung der Schienenlänge an das... -
Schritt 6
Vor der Modulmontage die Module der... -
Schritt 7
Die Endklemme auf die Montageschiene... -
Schritt 8
Die Mittelklemme auf die Montageschiene... -
Schritt 9
Das nächste Modul bündig an die... -
Schritt 10
Am letzten Modul einer Reihe eine... -
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Eine Solaranlage auf dem Dach bietet ein Stück Unabhängigkeit von den Stromkonzernen. Mit der Einspeisung ins Stromnetz lässt sich zudem mit der selbstgewonnenen Energie Geld verdienen. Damit die Anlage jedoch auf dem Dach sicher verankert ist, bietet Würth (www.wuerth.de) das Solar-Befestigungssystem „Zebra“ an. Der folgende Auszug aus der „Zebra“-Montageanleitung zeigt in zehn Schritten, wie das Solar-Befestigungssystem bei einer Dacheindeckung mit Pfannenziegeln installiert wird.
Damit bei jedem Wind und Wetter die Solaranlage sicher ihren Dienst auf dem Dach verrichten kann, muss das Befestigungssystem diesen Anforderungen gewachsen sein. Wüth schickt dafür sein Solar-Befestigungssystem „Zebra“ ins Rennen. Durch höhenverstellbare Dachhaken sowie Mittel- und Endklemmen bietet das System eine hohe Flexibilität, um sich den Gegebenheiten des Daches anzupassen. Dabei sind die einzelnen Systemkomponenten vormontiert, so dass die Montagezeit reduziert wird. Die Systemkomponenten aus Aluminium bzw. Edelstahl A2 versprechen dabei eine hohe Lebensdauer. Da bei jedem Dach projektbezogene Besonderheiten auftreten, muss vor der Montage immer eine fachkundige Klärung vorgenommen werden. Der Erbauer der Solaranlage hat vor der Montage sicherzustellen, dass die gegebene Dachkonstruktion für die auftretenden zusätzlichen Belastungen ausgelegt ist. Dazu sind die Ergebnisse der Berechnungssoftware, die Angaben der Montageanleitung und die Überprüfung des Statikers zu beachten. Anhand der folgenden zehn Schritte wird auszugsweise aufgezeigt, wie das Befestigungssystem montiert wird.
Thomas Krätschmer,
Adolf Würth GmbH & Co. KG,
Künzelsau-Gaisbach
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Dacheindeckung mit Well- oder Trapezprofilen und Sandwichelementen
Befestigung mit Stockschrauben oder Solarbefestiger WSF
Die Position der oben genannten Schrauben laut projektbezogener Planung mit der Berechnungssoftware festlegen. Die Schrauben dürfen immer nur am Wellenberg bzw. am Obergurt der Dacheindeckung montiert werden. An dieser Stelle die Eindeckung sowie Unterkonstruktion gemäß der unten aufgelisteten Werte vorbohren und die entsprechende Schraube in die Pfette einschrauben. Die EPDM-Dichtung bzw. Dichtscheibe mithilfe der Mutter fest an die Dachhaut andrücken. Anschließend den Adapterwinkel an der Stockschraube bzw. am Solarbefestiger WSF zwischen den zwei Muttern befestigen. Bei Schrauben mit Gewinde M10 beträgt das Anziehdrehmoment 30 bis 40 Nm, bei Gewinde M12 50 bis 60 Nm. Der Adapterwinkel darf nicht zur Traufe ausgerichtet sein. Die weitere Montage des Befestigungssystems erfolgt dann gemäß den Schritten 3-10 aus der Montageanleitung „Dacheindeckung mit Pfannen ziegeln“ (siehe Beitrag „Sicher auf dem Dach“)
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Wichtige Verarbeitungshinweise für Stockschrauben
Stockschrauben Vorbohren Dachhaut Vorbohren Holz
M10 Ø 13 mm Ø 7 mm
M12 Ø 14 mm Ø 8,5 mm
Die minimale Einschraubtiefe der Stockschrauben in die Dachunterkonstruktion beträgt mindestens 6xd (60 mm bei Stockschrauben M10 und 72 mm bei Stockschrauben M12). Die Stockschrauben sind stets in senkrechter Ausrichtung zur Dachneigung zu montieren.
Wichtige Verarbeitungshinweise für Solarbefestiger WSF
Schrauben sind stets in senkrechter Ausrichtung zur Dachneigung zu montieren. Entsprechende Belastungswerte und Montage hinweise aus der bauaufsichtlichen Zulassung sind zu berücksichtigen.
• Typ A für Holzunterkonstruktion Die Holzunterkonstruktion und Dacheindeckung ist mit jeweils
Ø 6 mm vorzubohren. Die Einschraubtiefe im Holz beträgt mindestens 34 mm.
• Typ BZ für Stahlunterkonstruktionen
Dicke der Stahlunterkonstruktion Vorbohr-Ø
1,5-5,0 mm 6,8 mm
6,0 mm 7,0 mm
8,0 mm 7,2 mm
> 10,0 mm 7,4 mm
Befestigung mit Montagewinkel
Sollte eine Befestigung in der Dachunterkonstruktion nicht möglich sein, kann die Befestigung mithilfe des Montagewinkels durch geführt werden. Hierzu die Position des Montagewinkels laut projektbezogener Planung mit der Berechnungssoftware am Blech markieren und an der Stelle der Befestigungslöcher das Blech jeweils vorbohren. Der Montagewinkel muss immer auf dem Obergurt des Bleches befestigt werden. Anschließend den Montagewinkel direkt auf dem Blech befestigen. Zur Befestigung empfehlen wir jeweils zwei „Zebra Blindniete“ Edelstahl A2/A2 4,8 x … Wichtig: Vorbohrdurchmesser von 4,9 bis 5,0 mm und Klemmbereich beachten. Die weitere Montage des Befestigungssystems erfolgt dann gemäß den Schritten 3 -10 aus Punkt 1 „Dacheindeckung mit Pfannen ziegeln“ (siehe Beitrag „Sicher auf dem Dach“).
Wichtige Verarbeitungshinweise:
Im Vorfeld der Montage ist unbedingt die ausreichende Befestigung des Bleches an der Dachunterkonstruktion und die maximale Tragfähigkeit des Bleches zu überprüfen. Besonders bei Sandwichelementen darf aufgrund zu geringer Traglasten in der Regel keine direkte
Befestigung am Deckblech vorgenommen werden. Der maximale Befestigungsabstand zwischen den einzelnen Montagewinkeln beträgt ca. 40 mm (in Abhängigkeit von Blechtyp, Verbindungs mittel, Montageschiene, etc.). Die Mindestdicke des Stahlblechs beträgt i.d.R. 0,6 mm.







