Tapas am Chiemsee
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Gut sichtbar
Über die thermische Solaranlage aus...Fotos: perma-trade
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Komplett renoviert
Das Haus, das heute eine... -
Problemfall Kalkbildung
Kalkschutzgerät und... -
Im Gespräch
Josef Althammer, Gebietsleiter bei... -
Zufrieden mit der Lösung
„Die Wirkung der...
Umgeben vom malerischen Rosengarten am idyllischen Chiemsee liegt eine mediterran anmutende Hacienda mit einem Biergarten für warme Sommertage, einem historischen Gewölbekeller und – zwischenzeitlich großen Kalkproblemen. Seit dem Einbau eines Kalkschutzsystems gehört diese Problematik der Vergangenheit an.
Im März 2000 eröffnete Ulrich Ohliger im Erdgeschoss des Hauses eine Hacienda, ein typisch spanisches Restaurant, sowie eine zugehörige Tapasbar. Außerdem gehören noch zwei Wohnungen mit jeweils rund 140 m2 sowie eine separate Personalwohnung dazu. Die Außenfassade des Hauses aus dem Jahre 1880 wurde im vergangenen Jahr komplett renoviert. Ulrich Ohliger führt das Lokal in Prien am Chiemsee (www.hacienda-prien.de) bereits in dritter Generation: 1949 eröffneten seine Großeltern dort das Tanz-Café Reiter, das später seine Eltern übernahmen.
Mit der Sonne kam der Kalk
Vor rund acht Jahren ließ Ulrich Ohliger eine neue Gas-Heizungsanlage für die Wärmeerzeugung im ganzen Haus einbauen. Der Brennwert-Gaskessel verfügt über einen großen Pufferspeicher mit einer integrierten Heizschlange für die Warmwasserbereitung, die Gesamtleistung beträgt 80 kW. Aufgrund der explodierenden Gaspreise und dem Ziel, Ressourcen zu schonen, entschied sich Ulrich Ohliger im Jahr 2006 für eine thermische Solaranlage zur Warmwasserbereitung. Der Heizungs- und Sanitärfachbetrieb Törringer (www.toerringer.de) aus Amerang, der seinerzeit auch die Heizungsanlage installiert hatte, führte auch diese Montagearbeiten durch. „Mit der thermischen Solaranlage auf dem Dach deckt Familie Ohliger im Sommer zwischen 90 und 100 % des Warmwasserbedarfs ab, im Winter sind es immer noch 50 %“, bestätigt Installateurmeister Sebastian Törringer. Der gesamte Warmwasserverbrauch liegt auf Grund des hohen Bedarfs im Restaurant bei ca. 900 l täglich. Bei dieser Menge lässt sich mit der Solartechnologie viel Energie einsparen. Doch die Entscheidung für die Nutzung der Sonnenkraft hatte einen Haken: Auf Grund der hohen Temperaturen, die durch die Solaranlage erzeugt werden, bildete sich im Vergleich zu vorher die doppelte Menge an Kalk. Zwar ist die Kalkbildung bei hohen Temperaturen generell verstärkt, doch auch die Wasserhärte spielt eine entscheidende Rolle bei diesem Prozess. In Prien am Chiemsee liegt hartes Wasser mit 19 °dH vor. Der Kalk setzte sich im ganzen Haus in und an den Armaturen fest, die letztlich so verstopft waren, dass der Wasserdurchfluss erheblich eingeschränkt war.
Abhilfe gegen den Kalk
Ulrich Ohliger wurde klar, dass er schnell handeln musste, und er informierte Sebastian Törringer über die Situation. „Ich hatte Bedenken, dass wir die hygienischen Anforderungen nicht mehr erfüllen würden. Außerdem war der Reinigungsaufwand extrem und damit musste dieses drastische Kalkproblem dringend und dauerhaft gelöst werden“, betont Ulrich Ohliger. Sebastian Törringer informierte sich vor Ort und empfahl den Einbau eines Kalkschutzsystems vom Typ „permasolvent primus“ des Herstellers perma-trade Wassertechnik (www.perma-trade.de).
Sanfte Lösung für echte Härtefälle
„Der Einsatz hat sich bestens bewährt“, bestätigt der Sanitärfachmann Sebastian Törringer. Der Bauherr teilt diese Meinung und fügt hinzu: „Die Wirkung der Schutzanlage war für uns im Alltag als Bewohner und Restaurantbetreiber sofort spürbar. Meine Erwartungen waren gewiss hoch. Zwischendrin hatte ich zugegebenermaßen auch Zweifel, ob dieses extreme Problem zu bewältigen sein würde, aber die wurden vollständig ausgeräumt.“
Josef Alexander Althammer,
perma-trade Wassertechnik GmbH,
Leonberg







